• Steuerwald wechselt nach Ludwigsburg

    Steuerwald wechselt nach Ludwigsburg

    (SID) Patrick Steuerwald wird ab der kommenden Saison Trainer beim Volleyball-Bundesligisten Barock Volleys MTV Ludwigsburg. Das teilte der Verein am Montag mit. Der ehemalige Nationalspieler kommt vom Ligakonkurrenten ASV Dachau und folgt beim Aufsteiger auf Hasse Mattila, der mit der Mannschaft derzeit noch im Rennen um einen Playoff-Platz ist. Dachau hatte den Abschied seines langjährigen Coaches bereits zuvor vermeldet.

    "Patrick Steuerwald war unsere absolute Wunschlösung", sagte Ludwigsburgs Sportdirektor Michael Dornheim: "Seine Philosophie passt hervorragend zur Ausrichtung des Vereins. Mit seiner Expertise, seiner internationalen Erfahrung und seiner klaren Spielidee werden wir den nächsten Entwicklungsschritt gehen."

    Steuerwald verlässt Dachau nach fünf Jahren im Amt. In seiner Zeit als Trainer gelang dem 40-Jährigen mit der Mannschaft ab 2021 der direkte Durchmarsch von der 3. Liga Ost bis in die Spitzenklasse.


    Patrick Steuerwald blickt nach fünf Jahren in Dachau seinem neuen Engagement in Ludwigsburg entgegen.
    (Foto: Leon Greitner)

    "Es war eine spannende Reise, die wir hier gemeinsam angetreten sind und ich bin dem ASV sehr dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, dieses Projekt begleiten zu dürfen", sagte Steuerwald. In seiner Zeit beim Verein habe er vor allem durch die beiden Aufstiege "besondere Momente" erlebt. Als Tabellenzwölfter verpasst Dachau die Playoffs der Liga, zwei Spiele stehen in der Hauptrunde noch aus.

    In Ludwigsburg wolle er "die Mannschaft weiterentwickeln und auf das nächste Level bringen", sagte Steuerwald. Damit wird es auch in der kommenden Spielzeit zum Trainer-Aufeinandertreffen mit Bruder Markus kommen. Dieser übernimmt in der neuen Saison bei den Helios GRIZZLYS Giesen erstmalig das Amt des Headcoachs, momentan ist er noch Co-Trainer bei den BERLIN RECYCLING Volleys.

    10.03.2026, 11:18
  • Bewegung in der 1. Bundesliga Männer: Rottenburg, Herrsching und Haching stellen Weichen für die Zukunft

    Bewegung in der 1. Bundesliga Männer: Rottenburg, Herrsching und Haching stellen Weichen für die Zukunft

    Neue Gesichter und neue Projekte: Der TV Rottenburg hat fristgerecht den Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Männer gestellt. Nach erforderlicher sportlicher Qualifikation in den erstmalig ausgetragenen Playoffs in der 2. Bundesliga Männer könnte das Team nach sechs Jahren in die höchste deutsche Spielklasse zurückkehren. Der TSV Haching München und die WWK Volleys Herrsching bündeln ihre Kräfte und treten in der Saison 2026/27 gemeinsam unter dem Namen WWK Volleys München an.

    In der 1. Bundesliga Männer kündigt sich mit dem TV Rottenburg, der sich nach der ersten Corona-Saison 2019/20 aus dem Oberhaus zurückzog, ein möglicher Rückkehrer an. Für die Berechtigung zur Teilnahme in der höchsten deutschen Spielklasse muss sich das Topteam aus der 2. Bundesliga Süd jedoch zunächst noch sportlich qualifizieren. In den Playoffs der 2. Bundesligen Nord und Süd wird vom 28. März bis 3. Mai erstmals ein Gesamtzweitligameister ermittelt. Die Halbfinalqualifikation ist dabei entscheidend, um ein Ticket für den Aufstieg lösen zu können. Sportlich befindet sich die Mannschaft derzeit in einer hervorragenden Ausgangslage: Der TV Rottenburg hat sich bereits für die Playoffs qualifiziert und kämpft am letzten Spieltag der regulären Saison um den ersten Tabellenplatz in der eigenen Halle.

    Rottenburgs Teammanager Timo Baur erklärt: „Die kommenden Wochen werden nicht nur sportlich in den Playoffs, sondern auch organisatorisch und wirtschaftlich entscheidend für die Zukunft des Bundesligavolleyballs in Rottenburg. Wir spüren aktuell eine große Euphorie im Umfeld. Jetzt geht es darum, diese Energie zu nutzen und gemeinsam zu zeigen, dass wir 1. Bundesliga auch wirtschaftlich können. Dabei sind wir definitiv auf neue Partnerschaften angewiesen.“ Der TV Rottenburg versteht den möglichen Schritt in die 1. Bundesliga dabei nicht nur als sportliche Perspektive, sondern auch als Projekt für die gesamte Region.


    Volleyballeuphorie beim TV Rottenburg: Der Club hat einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Männer gestellt.
    (Foto: Ralph Kunze)

    Kim Oszvald-Renkema hofft, dass die Rottenburger bis zum Stichtag der wirtschaftlichen Lizenzierung am 15. Mai die erforderlichen Unterstützer finden: „Der Club steht seit vielen Jahren für leidenschaftlichen Volleyball, eine exzellente Nachwuchsarbeit und ein sehr engagiertes Umfeld“, so die VBL-Geschäftsführerin. „Rottenburg zeigt bei seinen Heimspieltagen, wie attraktiv und stimmungsvoll Bundesligavolleyball sein kann. Es ist ein positives Signal, wenn etablierte Standorte nach einer Phase der Konsolidierung wieder den Schritt in Richtung 1. Bundesliga gehen.“

    Eine neue Bundesliga-Plattform in München

    Weitere Veränderungen in der 1. Bundesliga Männer bahnen sich im Münchener Raum an. Die Clubs WWK Volleys Herrsching und der TSV Haching München haben beschlossen, künftig mit einem gemeinsamen Team anzutreten. Spielrechtlich wird dazu die Hachinger Lizenz genutzt, während Herrsching seine Mannschaft aus der 1. Liga zurückzieht. Unter dem Namen WWK Volleys München bündeln sie ihre Kräfte, um den Volleyball-Standort München nachhaltig zu stärken und sportlich wie strukturell an der Spitze der 1. Bundesliga mitzumischen. Der Zusammenschluss soll die Tradition und Titelhistorie Hachings mit den Emotionen und dem modernen Entertainment Herrschings vereinen. Die Stammvereine bleiben dabei eigenständig, die Zusammenarbeit gilt explizit dem Profibereich. Das Team wird jeweils an beiden Standorten trainieren und arbeiten - gespielt werden soll in Herrsching, Unterhaching und in München.


    Der TSV Haching München und die WWK Volleys Herrsching treten zukünftig gemeinsam in der 1. Bundesliga Männer an.
    (Foto: Noah Mühlbauer)

    „Wenn man zurückblickt, ist das sicherlich eins der größten Vorhaben der letzten 10-20 Jahre im deutschen Volleyball. Es ist ein bedeutender Schritt für uns, für den Volleyballstandort Bayern und München, aber mit Sicherheit auch für die Volleyball Bundesliga", ordnet Mihai Paduretu, Geschäftsführer des TSV Unterhaching die Kooperation ein. Max Hauser, Geschäftsführer der WWK Volleys Herrsching, ergänzt: „Wir bündeln die Kräfte, wir schaffen Synergien und wir erweitern ganz klar das Einzugsgebiet. Hier geht es nicht darum, dass irgendein Standort den anderen ersetzt, sondern darum, dass wir an allen drei Spielstätten die Bühne bieten, die Spitzenvolleyball im Großraum München verdient hat."

    Kim Oszvald-Renkema begrüßt die Initiative der beiden bayerischen Clubs: „München ist eine der größten und sportbegeistertsten Metropolregionen Deutschlands und bietet enormes Potenzial für den Volleyball. Die Bündelung der Kräfte von Herrsching und Haching kann ein wichtiger Schritt sein, um den Bundesligavolleyball in der Region langfristig zu stärken. Mit der Traditionsmarke Haching und der modernen, dynamischen Clubmarke Herrsching entsteht ein spannendes Projekt, das sportlich wie strukturell großes Entwicklungspotenzial hat. Wir sehen darin eine große Chance, Volleyball in München noch größer, erfolgreicher und für Fans, Partner und Nachwuchs noch attraktiver zu machen.“


    Als WWK Volleys München wird das Team seine Spiele in München, Unterhaching und Herrsching austragen.
    (Foto: Steffen Eich)

    Infolge der Rückgabe der Herrschinger Lizenz entsteht ein freier Platz in der 1. Bundesliga Männer. Da neben dem TV Rottenburg kein weiterer Zweitligist einen Lizenzantrag gestellt hat, besteht nunmehr die Aussicht, dass der sportliche Absteiger in der Liga verbleiben kann. Gegen den Abstieg kämpfen derzeit der SV Warnemünde und die cerebricks VOLLEY GOATS Mitteldeutschland, die am letzten Spieltag in einem direkten Duell aufeinandertreffen.

    Erstmals hat die Volleyball Bundesliga zur Saison 2026/27 ihr Lizenzierungsverfahren vom Anmelde- auf das Abmeldeprinzip umgestellt. Vereine, die in ihrer jeweiligen Spielklasse bleiben möchten, müssen somit keinen neuen Lizenzantrag stellen.

    09.03.2026, 16:15
  • Rote Raben Vilsbiburg beantragen Lizenz für die 1. Bundesliga Frauen

    Rote Raben Vilsbiburg beantragen Lizenz für die 1. Bundesliga Frauen

    Die Roten Raben Vilsbiburg haben fristgerecht die Lizenz für die 1. Bundesliga Frauen zur Saison 2026/27 beantragt. Nach zwei Jahren in der Sparda 2. Liga Pro kehrt der traditionsreiche Club aus Niederbayern in die höchste deutsche Spielklasse zurück. Das Oberhaus des deutschen Frauenvolleyballs erreicht in der kommenden Spielzeit somit die Regelstaffelstärke von zwölf Teams.

    Nach dem freiwilligen Rückzug zur Saison 2024/25 haben die Roten Raben Vilsbiburg nach zwei Jahren der Konsolidierung und des Neuaufbaus fristgerecht ihren Lizenzantrag eingereicht, um in die 1. Bundesliga Frauen zurückzukehren. Die Roten Raben zählen zu den traditionsreichsten und erfolgreichsten Vereinen im deutschen Volleyball: 2008 und 2010 gewann der Club die deutsche Meisterschaft, zudem stehen die DVV-Pokalsiege 2009 und 2014 in der Vereinsbilanz.

    „Wir freuen uns sehr, dass mit den Roten Raben Vilsbiburg ein echtes Traditionsteam in die 1. Bundesliga Frauen zurückkehrt. Der Standort hat den deutschen Frauenvolleyball über viele Jahre geprägt und sich mit Meister- und Pokaltiteln einen Platz in den Geschichtsbüchern gesichert“, erklärt VBL-Geschäftsführerin Kim Oszvald-Renkema. „Dass sich der Club nach einer Phase der Neuorientierung nun wieder für die 1. Bundesliga aufstellt, ist ein starkes Signal. Mit den Raben haben wir wieder zwölf Teams in der Liga und einen Verein, der für professionelle Nachwuchsarbeit und große Identifikation in der Region steht.“


    Die Roten Raben Vilsbiburg haben nach zwei erfolgreichen Jahren in der Sparda 2. Liga Pro einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Frauen eingereicht.
    (Foto: Sina Hammer)


    Wirtschaftliche und strukturelle Neuaufstellung

    Die zwei Jahre in der Sparda 2. Liga Pro wurden in Vilsbiburg intensiv zur ökonomischen Konsolidierung und zur sportlichen Neuausrichtung genutzt. In Sachen Wirtschaftlichkeit betont Klaus-Peter Jung, der Vorsitzende des Aufsichtsrates der Roten Raben, dass sie aktuell mit allen Sponsoren und Unterstützern der Roten Raben Gespräche führen. Sein erstes Fazit: „Es sieht gut aus, die meisten Sponsoren haben uns ihre weitere finanzielle Unterstützung zugesagt.“ Es sei aber auch klar, dass die Roten Raben ein höheres Budget brauchen, wenn sie in der 1. Volleyball Bundesliga bestehen wollen. Jung ist allerdings zuversichtlich, dass dies machbar ist.

    Auch Cheftrainer Guillermo Gallardo ist von den strukturellen Bedingungen und der sportlichen Leistungsfähigkeit des Standorts überzeugt: „Vilsbiburg hat von seiner Infrastruktur alle Voraussetzungen für die 1. Bundesliga. Jetzt ist der richtige Moment für den Aufstieg.“


    Der Weg in die 1. Liga

    In der Sparda 2. Liga Pro erspielten sich die Roten Raben bereits in ihrem ersten Jahr in der Saison 2024/25 die Vizemeisterschaft – in der aktuellen Spielzeit liegt das Team derzeit an der Tabellenspitze. Vilsbiburg hat den klaren Anspruch formuliert, als Meister das Aufstiegsrecht wahrzunehmen. Mit zehn Punkten Vorsprung vor den zweitplatzierten Straubingerinnen und 16 Punkten Vorsprung auf Tabellenplatz vier können die Niederbayerinnen fünf Spieltage vor Saisonende nicht mehr von den zum Aufstieg berechtigenden Plätzen verdrängt werden, da kein weiteres Team einen Lizenzantrag für die 1. Bundesliga Frauen gestellt hat.

    Zur Saison 2026/27 hat die Volleyball Bundesliga ihr Lizenzierungsverfahren erstmals vom Anmelde- auf das Abmeldeprinzip umgestellt. Vereine, die in ihrer jeweiligen Spielklasse bleiben möchten, müssen somit keinen neuen Lizenzantrag mehr stellen. Kim Oszvald-Renkema zeigte sich erfreut, dass alle übrigen Standorte der 1. Bundesliga auch in der kommenden Saison an Bord bleiben. Der nächste Schritt auf dem Weg in die neue Spielzeit ist für alle Vereine die wirtschaftliche Lizenzierung am 15. Mai.

    09.03.2026, 10:22
  • Zoi DVV-Pokalfinale 2027: Ticketverkauf für Premiere in Köln mit Early Bird-Aktion gestartet

    Zoi DVV-Pokalfinale 2027: Ticketverkauf für Premiere in Köln mit Early Bird-Aktion gestartet

    Vor einer Rekordkulisse ist am Samstag das Zoi DVV-Pokalfinale feierlich an die Stadt Köln übergeben worden. Der Wechsel markierte zugleich den Ticketing-Startschuss für das Event am 27. Februar 2027 in der LANXESS arena. Frühentschlossene können sich bis zum 31. März 2026 mit dem Early Bird-Angebot ihre Pokal-Premiere in Köln sichern. Auch die erste Pokal-Merchandise-Kollektion in Zusammenarbeit mit 2fingerapparel steht in den Startlöchern.

    Um 18.31 Uhr war es soweit: Mit einem gemeinsamen Druck auf den symbolischen roten Buzzer eröffneten VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler, SAP Arena-Geschäftsführer Jens Reithmann, der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht und Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, den Ticketverkauf für das Zoi DVV-Pokalfinale 2027. Zahlreiche Prominente wie der ehemalige Handball-Bundestrainer Heiner Brand, Beachvolleyball-Nationalspieler Clemens Wickler, Moritz Müller, Kapitän der Kölner Haie oder Fußball-Legende Toni Schumacher gratulierten per Videobotschaft zum Umzug. Damit wurde das größte deutsche Volleyball-Event offiziell in die neue Heimat Köln übergeben, in der der Eventcharakter noch stärker ausgebaut werden soll.


    Robert Voigtsberger, Dezernent für Bildung, Jugend und Sport der Stadt Köln, der Mannheimer Oberbürgermeister Christian Specht, VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler und SAP Arena-Geschäftsführer Jens Reithmann (v.l.n.r.) eröffneten den Ticketverkauf für das Zoi DVV-Pokalfinale 2027.
    (Foto: Justus Stegemann)


    Zeitlich begrenzter Frühbucherrabatt für die Premiere

    Mehr als 1.000 Zuschauer:innen sicherten sich noch am gleichen Abend ihre Eintrittskarte für die Premiere in der Kölner LANXESS arena, dem sogenannten Henkelmännchen. Auch Fans, die nicht vor Ort dabei sein konnten, können sich auf dvv-pokal.de bis zum 31. März 2026 mit dem Rabattcode EARLYBIRD-1AVLER fünf Prozent Rabatt im Ticketshop der Volleyball Bundesliga (VBL) sichern – auch auf bereits ermäßigte Tickets. Erstmals wird es mit der Ermäßigungskategorie „Next Gen“ attraktive Konditionen für Menschen zwischen 18 und 25 Jahren geben und auch für Familien ist das Volleyballspektakel weiterhin besonders günstig. Eintrittskarten ohne Ermäßigung sind bereits ab 20,42 Euro erhältlich.

    Das Event zum Anziehen: Offizielles Merchandise mit 2fingerapparel

    Gemeinsam mit dem Streetwear Label 2fingerapparel wird die VBL erstmals eine eigene Merchandise-Kollektion zum Zoi DVV-Pokalfinale anbieten. Nach der erfolgreichen Zusammenarbeit mit dem beliebten „Can’t block love“-Shirt werden nun Designs für das Volleyball-Event des Jahres entwickelt. Bereits am vergangenen Wochenende war das Hamburger Fashion Start Up mit starker Verankerung in der Volleyball-Community beim Abschied in Mannheim zu Gast. Fashionaffine Volleyballfans können die ersten Merchandise-Produkte bereits jetzt vorbestellen.

    Tickets und Merchandise-Vorbestellungen für das Zoi DVV-Pokalfinale 2027 gibt es auf dvv-pokal.de

     

    05.03.2026, 11:12
  • Abschied aus Mannheim: Eine Ära des Zoi DVV-Pokalfinals geht zu Ende

    Abschied aus Mannheim: Eine Ära des Zoi DVV-Pokalfinals geht zu Ende

    Mit dem elften Endspiel in der Mannheimer SAP Arena ist am vergangenen Samstag eine Ära zu Ende gegangen. Seit 2016 war die Arena das Herzstück des deutschen Volleyballs – Bühne für Emotionen, Rekorde und zahlreiche unvergessliche Pokalmomente. Ab 2027 werden die Endspiele der Frauen und Männer in der LANXESS arena in Köln ausgetragen.

    Was 2016 mit einer damaligen Rekordkulisse von 12.000 Zuschauer:innen begann, entwickelte sich in den Folgejahren zu einem echten Leuchtturm-Event. 2026 setzte das Zoi DVV-Pokalfinale mit 12.508 Fans und erstmals komplett ausverkaufter Arena den Schlusspunkt einer Erfolgsgeschichte.

    Die #RoadtoMannheim wurde zum festen Begriff in der Volleyball-Szene. Jahr für Jahr fieberten Spieler:innen und Fans gleichermaßen auf diesen einen Tag hin – auf das große Finale in einer Arena, die Professionalität, Eventcharakter und sportliche Höchstleistung vereinte. Mannheim hat dem Wettbewerb ein neues Gesicht gegeben, ihn emotional aufgeladen und strukturell weiterentwickelt.


    VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler bekam von SAP Arena-Geschäftsführer Jens Reithmann den Sold Out Award überreicht.
    (Foto: Justus Stegemann)

    Mannheim hat das Pokalfinale groß gemacht

    „Mannheim war weit mehr als nur ein Austragungsort, sondern Motor für die beeindruckende Entwicklung des DVV-Pokalfinales. Hier wurde das Event konsequent professionalisiert, technologisch modernisiert und als das deutsche Volleyball-Highlight mit einzigartigem Eventcharakter etabliert“, so VBL-Geschäftsführer Daniel Sattler. „Wir bedanken uns herzlich für die großartige Unterstützung aus der Region und bei der SAP Arena, mit der wir neue Maßstäbe gesetzt haben.“

    Auch DVV-Präsident Markus Dieckmann blickt dankbar auf die prägende Mannheim-Ära zurück.
    „Mannheim hat das DVV-Pokalfinale groß gemacht. Die Arena, die Menschen in der Region und die Begeisterung der Fans haben dieses Event geprägt. Gemeinsam haben wir den deutschen Volleyball auf eine neue Bühne gehoben. Wir verabschieden uns mit Stolz und Dankbarkeit von elf Jahren voller Gänsehautmomente. Gleichzeitig freuen wir uns darauf, die Erfolgsgeschichte in Köln fortzuschreiben.“


    Mit einer ausverkauften SAP Arena verabschiedet sich das Zoi DVV-Pokalfinale nach elf Jahren aus Mannheim.
    (Foto: Justus Stegemann)

    Rekorde, Titel und prägende Persönlichkeiten

    Sportlich war Mannheim Bühne zahlreicher Meilensteine. Bei den Männern ist der VfB Friedrichshafen mit insgesamt 17 Pokalsiegen Rekordtitelträger, drei davon wurden in der SAP Arena gefeiert. Die BR Volleys sind mit fünf Triumphen das erfolgreichste Team in Mannheim. 2026 durchbrach die SVG Lüneburg im vierten Anlauf ihren Finalfluch und holte erstmals den Titel.

    Im Frauenbereich bleibt der USC Münster mit elf Pokalsiegen historischer Rekordsieger – diese waren aber alle vor der Mannheim-Ära. Die SAP Arena prägten andere: Der Dresdner SC holte dort viermal den Titel, Allianz MTV Stuttgart und der SSC Palmberg Schwerin jeweils dreimal. Der VfB Suhl LOTTO Thüringen durchbrach in diesem Jahr die Dominanz der drei Klubs mit einem emotionalen Tiebreak-Triumph. Es war der erste Pokalsieg für Suhl seit 2008 und der zweite in der Vereinsgeschichte.

    Zahlreiche Spieler:innen standen immer wieder im Rampenlicht der SAP Arena und machten die Finals zu dem, was sie waren: hochklassige Sportevents mit mitreißender Atmosphäre. Ein Spieler stach dabei besonders heraus: Daniel Malescha alias „Mr. Mannheim“. Der Diagonalangreifer lief sechsmal in der SAP Arena auf - dreimal für den VfB Friedrichshafen, zweimal für die BR Volleys und einmal für die United Volleys Frankfurt – und gewann jedes Mal den Titel.
     

    Ehrenamt als Fundament: Dank an den Heidelberger TV

    Ein besonderer Dank gilt dem Heidelberger TV und seinen zahlreichen Volunteers. Seit 2016 unterstützten sie das Pokalfinale mit beeindruckendem Engagement – beim Court-Aufbau, als Ballroller, Einweiser, Courtmanager, im Verkauf oder hinter den Kulissen. Ihr ehrenamtlicher Einsatz und ihre große Leidenschaft haben maßgeblich zur Erfolgsgeschichte des Pokalfinals beigetragen.
     

    Ein würdiger Abschied – und der Blick nach vorn

    Mit zwei hochdramatischen Fünf-Satz-Finals und einer Rekordkulisse verabschiedete sich Mannheim am vergangenen Samstag gebührend. Die offizielle Staffelstab-Übergabe an Köln nach dem Frauen-Endspiel markierte den Aufbruch in ein neues Kapitel.

    Am 27. Februar 2027 feiert das Zoi DVV-Pokalfinale seine Premiere in der LANXESS arena. Eine größere Arena, neue Event-Möglichkeiten, die gleiche Leidenschaft. Tickets sind unter dvv-pokal.de erhältlich.

    04.03.2026, 16:43

Spielplan & Tabelle

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Samstag, 14. März 2026

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